Wintercamping Kastenwagen: Wie bleibt die Kälte draußen?

Wintercamping Kastenwagen: Wie bleibt die Kälte draußen?

29. November 2019 3 Von Frauke von Clever unterwegs

Viele Camper motten im Winter ihr Wohnmobil oder ihren Kastenwagen ein, weil es ihnen zu kalt ist. Das verstehen wir gar nicht. Denn wenn ihr das Fahrerhaus von außen isoliert, habt ihr es innen richtig kuschelig. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die alle ihren Reiz haben.

Es gibt so viele schöne Winterziele. Sei es ein Weihnachtsmarkt oder einfach eine schöne Stadt: auch zwischen Oktober und März kann man viel unternehmen. Deshalb müsst ihr noch lange nicht ins Hotel gehen. Klar ist: der Kastenwagen und auch das Wohnmobil ist kein Haus. Deshalb gibt es immer ein paar Schwachstellen, an denen die Kälte eindringt. Aber das kann man zumindest abmildern.

Wintercamping Kastenwagen: Fahrerhausisolierung ist Pflicht

Das größte Einfallstor für Kälte beim Wintercamping im Kastenwagen ist das Fahrerhaus. Hier macht sich bemerkbar, dass der Kastenwagen – und auch das teilintegrierte Wohnmobil eben nichts anderes als ein Auto ist. Front- und Seitenscheibe sind aus Sicherheitsglas. Und das ist auch gut so. Aber sie kühlen bei niedrigen Temperaturen ganz schön aus. Wenn es dann drinnen warm ist, entsteht ein Problem, das keiner mag: Kondenswasser.

Ihr könnt lüften, so viel ihr wollt, das Kondenswasser lässt sich kaum vermeiden. Dagegen hilft eine Scheibenabdeckung. Die gibt es in ganz verschiedenen Ausführungen. Und auch die Kosten für solche Artikel fürs Wintercamping können sehr unterschiedlich sein.

Scheibenabdeckung hilft gegen Kälte im Kastenwagen

Wir selbst nutzen eine ganz einfache Scheibenabdeckung*, wie sie auch bei Pkw üblich sind. Für uns hat sie den Vorteil, dass sie unterwegs wenig Platz wegnimmt und sich sehr schnell anbringen lässt. Nachteil ist, dass sie die Seitenscheiben nicht abdeckt, was natürlich dort Kondenswasser zur Folge hat. Trotz allem: die riesige Frontscheibe ist damit gut abgedeckt und die Kälte bleibt ganz gut draußen.

Wer mehr will, kann eine Art Mittellösung wählen. Das wäre dann eine Abdeckung, die sowohl die Front- als auch die Seitenscheibe isoliert*. Vorteilhaft ist es, wenn sie auch über die Lüftungsschlitze reicht. Denn durch sie kann vor allem Wind sehr gut eindringen. Solche Abdeckungen gibt es von verschiedenen Herstellern, zum Beispiel von Hindermann*. Damit sie gut passt und nicht vom Winde verweht wird, solltet ihr auf jeden Fall darauf achten, dass sie genau für euer Fahrzeug gemacht ist.

Fahrerhausabdeckung für Wohnmobil: so bleibt es warm

Wer beim Wintercamping mit seinem Kastenwagen längere Zeit auf einem Stell- oder Campingplatz steht, wird sich vielleicht für die Luxusvariante der Fahrerhausisolierung* entscheiden. Das sind zeltähnliche Abdeckungen, die das Fahrerhaus bis zum Boden bedecken. Sie isolieren auch den Motorraum und die gesamten Türen von außen und schützen so noch effektiver vor Kälte. Klar ist: solche Lösungen brauchen während der Fahrt wesentlich mehr Platz. Und auch die Anbringung ist etwas aufwändiger. Vor allem bei Wind kann man mit so viel Flächen ganz schön kämpfen. Ist sie aber einmal angebracht, ist sie ein wirklich guter Schutz gegen Kälte. Das spart nicht nur Heizenergie, es macht den Innenraum einfach kuscheliger. Wenn ihr so eine Abdeckung favorisiert, bedenkt bitte, dass sie viel Platz braucht. Wenn ihr sie nass einpacken müsst, ist es noch schwieriger. Der Schutz ist natürlich mega!

Was übrigens zwar gut isoliert, aber Kondenswasser nicht verhindern kann, sind die gesteppten Scheibenisolierungen mit Saugnäpfen*. Sie halten zwar die Kälte ganz gut draußen. Aber trotz allem ist es drinnen wärmer. Und so bildet sich eben doch Kondenswasser. Dafür sind diese Isolierungen natürlich perfekt auf die entsprechenden Scheiben zugeschnitten und bieten darüber hinaus einen guten Sichtschutz.

Was macht ihr gegen die Kälte? Schickt uns eure Lösungen!

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