Warum wir jetzt doch einen Omnia Campingbackofen haben

Warum wir jetzt doch einen Omnia Campingbackofen haben

25. Oktober 2019 0 Von Frauke von Clever unterwegs

Ganz ehrlich, ich dachte lange Zeit: “Wer braucht so einen Firlefanz wie den Omnia Campingbackofen? Wir setzten zunächst auf den Campingtoaster* und der lieferte ordentliche Ergebnisse. Aber am Ende gaben zwei Argumente den Ausschlag dafür, dass wir inzwischen wie viele andere Camper auf das runde Metallding setzen.

Braucht man wirklich einen Omnia?

Wie gesagt, ich war am Anfang überrascht von der Euphorie, mit der manche über ihren Omnia Campingbackofen schrieben. “Braucht man das wirklich?”, dachte ich. Ich wollte doch unterwegs keinen Kuchen und auch kein Brot backen. Nachdem wir aber vermehrt in Gegenden unterwegs waren, in denen der nächste Bäcker gefühlte Lichtjahre entfernt war, wollte ich gern Brötchen aufbacken.

Und zwar wollte ich nicht nur alten Brötchen vom Vortag zu neuer Frische verhelfen, sondern auch mal ein normales Aufbackbrötchen knackig frisch werden lassen. Und das geht nun mal nicht mit dem Toaster… Argument Nummer 1 für den Omnia Campingbackofen hieß also: Aufbackbrötchen.

Argumente für einen Campingbackofen: Aufläufe und Brötchen

Dazu kam, dass wir in diesen einsamen Gegenden auch vermehrt zum etwas aufwändigeren Kochen neigen. Das nächste Restaurant ist vielleicht weit entfernt oder wir haben einfach keine Lust, durch Regen oder Nebel dorthin zu gehen. Zu Hause mache ich extrem gern Aufläufe. Unterwegs war das ohne den Omnia schlicht nicht möglich. Bei Facebook las ich aber immer wieder von begeisterten Menschen, die auch Aufläufe unterwegs zaubern.

So verehrte mir mein Göttergatte zum Geburtstag den Omnia und er zog in DizZy ein (der Omnia, nicht der Gatte, der war ja schon drin). Schon das erste Gericht, das wir in ihm zubereiteten, hatte uns restlos überzeugt. Dazu kam: man konnte für den ersten Abend schon zu Hause etwas vorbereiten und dann am Ankunftsort einfach nur noch die Gasflamme anmachen. Nach einer gewissen Zeit war das Essen fertig und schmeckte auch noch hervorragend. Besonders gern mögen wir das im Winter, wenn es draußen dunkel und ungemütlich ist und wir spät irgendwo ankommen. Dann haben wir ein richtiges Zuhause-Gefühl.

Brötchen gelingen im Omnia Campingbackofen

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Auch die Backergebnisse der ersten – noch gekauften – Aufbackbrötchen waren ermutigend. Und so fing ich an, diese Brötchen auch selbst zu Hause herzustellen. Alles in allem kann ich sagen: allein wegen dieser zwei Gründe ist der Omnia Campingbackofen aus unserem Camperleben inzwischen nicht mehr wegzudenken.

Mittlerweile haben wir auch einen Silikon-Einsatz, der fürs Saubermachen wirklich ganz praktisch ist. Es lässst sich aber auch ohne leben, denn das Metall des Omnia Campingbackofens lässt sich ganz gut einweichen und dann ohne Mühe reinigen. Den Silikon-Einsatz verwende ich übrigens auch zum Brötchen Aufbacken, da diese dann nicht so sehr zum Schwarzwerden neigen.

Silikon-Einsatz ja, Aufbackgitter, naja

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Leider verkleinert ein Aufbackgitter den Backofen ja noch weiter, sodass Brötchen dann leicht am Metall anliegen. Und genau an diesen Stellen brennen sie dann an. Ein wenig ist das Bauart-bedingt, aber mit dem Silikon-Einsatz ist es schon besser geworden.

Langer Rede kurzer Sinn: ich wurde bekehrt. Omnia hat seinen festen Platz in unserem Leben bekommen.

Diesen Beitrag habe ich absolut freiwillig geschrieben. Es ist kein Geld geflossen und den Omnia haben wir selbst bezahlt.