Stellplatz Apps für Wohnmobil-Fahrer

Stellplatz App – wie man den richtigen Wohnmobil-Stellplatz finden kann

Wer mit Wohnmobil oder Kastenwagen unterwegs ist, will nicht immer auf den Campingplatz. Und auch wenn das Freistehen eine Option ist, gibt es viele Gründe, sich einen Wohnmobil-Stellplatz zu suchen. Zum Beispiel, weil es die Planung ungemein erleichtert. Wenn ich vorher weiß, wo ich hinfahren will, muss ich gar nicht erst lange suchen. Denn: Hand aufs Herz! Die guten Freistehplätze findet man oft entweder durch Zufall oder nach langem Suchen. Eine Stellplatz-App ist eine große Hilfe bei der Suche nach dem richtigen Platz. Wir stellen euch in der nächsten Zeit die Apps vor, mit denen wir selbst unterwegs sind.

Eine App ist nicht genug

In der Regel reicht eine Stellplatz-App nicht. Jede hat ihre Stärken und Schwächen. Das betrifft einerseits die Schwerpunkte bei der Art der gelisteten Stellplätze. Und andererseits die Länder. Denn der Markt ist groß und es gibt Anbieter aus unterschiedlichen Ländern, die dann oft auch im Heimatland die Nase vorn haben.

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Im Jahr 2018 haben wir dazu noch die Campingcard von ACSI genutzt. Auch dazu gibt es eine App. Wir beschränken uns allerdings darauf, die in der Nebensaison ermäßigten Stellplätze im Browser anzeigen zu lassen. Dazu habe ich mir einfach eine Verknüpfung auf den Bildschirm meines Handys gelegt. Alle Apps, die wir hier vorstellen, nutzen wir ausschließlich mit Android-Geräten. Wir sind aber sicher, dass sie bei Apple sehr ähnlich funktionieren.

Stellplatz-App: kostenlos oder kostenpflichtig?

Grundsätzlich gibt es bei jeder Stellplatz-App eine kostenlose Basis-Version und eine kostenpflichtige Variante. Ob es sich für dich lohnt, die kostenpflichtige App zu kaufen oder zu abonnieren, musst du selbst entscheiden. Freundlicherweise haben uns Park4Night und Campercontact für unseren Artikel einen Zugang zur kostenpflichtigen Version gegeben, damit wir sie euch vorstellen können. Man kann auf jeden Fall sagen: die Apps kosten nicht die Welt. Mit eurem Beitrag investiert ihr in die Weiterentwicklung und damit in die Zukunft und Qualität der App.

Der Unterschied zwischen der kostenlosen und der kostenpflichtigen Stellplatz-App ist meist die Offline-Nutzung. Wo wir können, werden wir euch die Details aufzeigen. Bevor wir irgendwo hin fahren, schauen wir erstmal grob, welche Arten von Stellplätzen es gibt und ob uns direkt einer “anlacht”. Weil wir bisher selten länger als drei Tage unterwegs waren, sind für uns die Apps wirklich sehr nützlich. Denn bei diesem engen Zeitfenster ist langes Rumsuchen wirklich ein Nachteil.

Stellplatz-App: Account oder nicht?

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht. Aber… Für alles und jedes einen Account zu haben, nervt schon. Bei den Stellplatz-Apps ist das aber eine gute Sache. Denn der Account hilft euch dabei, einen einmal für gut befundenen Platz auch schnell wiederzufinden. Je nach App könnt ihr Sterne oder Herzen vergeben und so eine eigene Liste mit euren persönlichen Favoriten erstellen.

Der Account ermöglicht es euch auch, selbst zum Nutzen der App beizutragen. Ihr könnt damit Rezensionen erstellen und Plätze melden. So erhöht sich der Nutzen für alle. Na klar, nicht jeder will jeden genialen und einsamen Freisteh-Platz veröffentlichen. Aber: es ist euch selbst überlassen, verantwortungsvoll mit den Informationen umzugehen. Ich finde immer, es ist gut, der Gemeinschaft auch etwas zurückzugeben. Von daher geht mein Daumen klar nach oben, wenn es um das Anlegen eines Accounts in der Stellplatz-App geht.

Schneller ankommen mit Stellplatz-App

Manchmal gefällt uns ein Stellplatz, wenn wir dort ankommen. Manchmal nicht. Dann suchen wir einen anderen. Auch dafür sind die Stellplatz-Apps wirklich hilfreich. Nicht immer ist dann an Ort und Stelle der Internet-Empfang so richtig gut. Dafür sind die Offline-Varianten sehr nützlich. Denn nichts nervt mehr als wenn im Falle einer erneuten Suche ohne Empfang keine Alternativen parat sind. Wir stehen gern frei, denn bei unseren kurzen Trips gehen uns in der Regel weder Strom noch Wasser aus. Der limitierende Faktor ist meist die Toilette. Ihre Entsorgung bringt uns früher oder später auf einen Stellplatz.

Campingplätze finden wir nicht so toll. Wir brauchen weder Dusche noch Toilette und nutzen auf Campingplätzen meist unsere Möglichkeiten an Bord. Dazu haben wir ja ein Wohnmobil. Wir wollen weder zur Toilette noch zum Spülen den ganzen Platz überqueren. Da hätten wir ja auch einen Wohnwagen haben können.

Treiben lassen geht auch

Am Johannisberg Wallhausen
Schöner Freisteh-Platz im Naheland.

Wenn ihr Zeit habt, könnt ihr euch natürlich treiben lassen. Wir haben auch schon manchmal ganz spontan unterwegs beim Vorbeifahren einen richtig schönen Freisteh-Platz gefunden. Wer aber nach Feierabend ins Wochenende startet, möchte sich auf ein Ziel freuen. Genau dafür finden wir die Stellplatz-Apps sehr nützlich.

Unsere Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie ist auch nicht objektiv. Sie zeigt nur die Apps, die wir selbst am liebsten nutzen. Nicht mehr und auch nicht weniger. Wenn ihr die Apps nicht selbst ausprobieren wollt, ist er eine Hilfe für eure konkrete Auswahl. In unseren Videos könnt ihr die Grundzüge der Apps sehen. Wenn sie euch gefällt, probiert sie einfach mal aus. Wir freuen uns über eure Kommentare und Anregungen.

7 Gedanken zu „Stellplatz App – wie man den richtigen Wohnmobil-Stellplatz finden kann

  1. Hallo
    Gut geschrieben. Dem ist aus unserer Sicht nichts hinzuzufügen. Auch wir machen es so wie ihr, mal die eine, mal die andere APP.
    Letztlich macht es jeder so wie er am besten zurecht kommt.

    Weiter so. Danke dafür

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