Ausblick über den Westerwald

Schnell mal in den Westerwald

Der Westerwald liegt quasi vor unserer Haustür. Streng genommen fängt er direkt auf der anderen Lahnseite an, also schon bei uns in Diez. Deshalb ist er ideal für einen Kurztrip mit dem Wohnmobil. Wer gern wandert oder Rad fährt, kommt voll auf seine Kosten. Weil wir am Freitag zu einer Party im Westerwald eingeladen waren, haben wir uns mit DizZy einfach neben die Grillhütte in Mörlen gestellt, wo gefeiert wurde. So waren wir am Samstag schon ganz nah am Start unserer Wanderung.

Wassererlebnispfad macht Spaß

Nach einem gemütlichen Frühstück bei herrlichem Sonnenschein aber draußen frischen 10 Grad ging es los nach Hachenburg. Vom Parkplatz der Westerwald-Brauerei aus starteten wir zu einer abwechslungs- und lehrreichen Wanderung auf dem Wassererlebnispfad. Die Gegend ist voll von Quellen und Bächen, die bis heute intensiv genutzt werden. Das fängt natürlich beim Bierbrauen an, hört dort aber noch lange nicht auf.

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Am Rande der Wanderung gab es einige Infotafeln. Dort erfuhren wir, wie man früher Wiesen bewässerte und dass es hier viel Moorfläche gab. Mal ging es durchs Feld, mal durch den Wald und es war eine einzige Blütenpracht mit herrlichem Duft. Die Einkehr auf der Alpenroder Hütte kam genau zur Mittagszeit. Danach konnten wir fast ausschließlich sanft bergab zurücklaufen. Eine empfehlenswerte Tour von gut 12 Kilometern, die sich auch gut mit Kindern laufen lässt.

Sonnenuntergang am WiesenseeFüße hoch am WiesenseeAusblick beim FrühstückDizZy am WiesenseeAbendessen am Wiesensee

Westerwald zum Entspannen

Nun zog es uns weiter in die Natur. Und da war der Stellplatz in Pottum genau das Richtige: direkt am Wiesensee gelegen, für nicht autarke Wohnmobile aber sicher ungünstig. Es gibt hier weder Strom noch Wasser, noch Entsorgungsmöglichkeiten. Nur Müllcontainer stehen bereit. Wir packten einfach unsere Stühle aus und genossen den Nachmittag am See beim Boulespiel und natürlich beim Lesen.

Der Abend klang aus mit Käse und Wein und es ging uns richtig gut. Dass am Sonntag Morgen ein Bäcker mit phantastischen Brötchen die Basis für unser Frühstück bereit hielt, war das Tüpfelchen auf dem i. Ausgeschlafen und erholt traten wir die Heimreise an, die keine Stunde lang war. Dass es dabei in Strömen regnete, erleichterte den Abschied.

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