Kastenwagen isolieren – Tipps für den Winter

Kastenwagen isolieren – Tipps für den Winter

5. Dezember 2019 1 Von Frauke von Clever unterwegs

Ein Kastenwagen ist kein wirklich wintertaugliches Fahrzeug. Das heißt aber nicht, dass er im Winter zu Hause bleiben muss. Mit ein paar Kleinigkeiten kannst du deinen Kastenwagen isolieren. Und genießt so Ausflüge zu Weihnachtsmärkten oder in den Schnee.

Über die verschiedenen Möglichkeiten, das Fahrerhaus von außen zu isolieren, kannst du hier weiterlesen. Aber natürlich geht noch mehr. Nicht nur für die Isolierung ist ein Fahrerhausteppich* eigentlich unverzichtbar. Er lässt sich unterwegs leicht säubern und hält wenigstens etwas Kälte draußen. Das ist schon die erste ganz einfache Möglichkeit, den Kastenwagen zu isolieren.

Kastenwagen isolieren mit Kissen & Co.

Es gibt auch Kastenwagenfahrer, die ein Kissen in den Fußraum legen und so für noch mehr Dämmung sorgen. Das haben wir noch nicht ausprobiert, hilft aber sicher. Es gibt auch speziell geformte Fußraum-Isolierungen*. Die finden wir nicht so wahnsinnig praktisch. Nützlich ist so etwas aber, wenn man längere Zeit am selben Fleck bleibt. Denn jede Art von Isolierung bringt im Kastenwagen etwas. Bei so viel Blech um einen rum ist ja das Fahrzeug eine einzige Kältebrücke.

Nicht schick, aber wirkungsvoll: Decken über dem Armaturenbrett.

Was auf jeden Fall sehr nützlich ist, sind zwei einfache Fleecedecken. Die legt ihr oben auf das Armaturenbrett und lasst sie bis ganz unten in den Fußraum runterhängen. Das ist zwar nur semi-professionell und sieht auch nicht sonderlich toll aus, hilft aber enorm. In einer Minute sitzen die Decken und rutschen auch nicht weg. Ritzen könnt ihr mit Wäscheklammern zuklemmen. Fertig.

Lüftung zu hilft immer

Vorher dran denken: Lüftung zu. Gerade bei Wind kann es hier ganz schön reinblasen. Da hilft dann das Kastenwagen isolieren herzlich wenig. Ebenfalls nützlich ist so ein Zugluft-Dackel, wie es ihn für Haustüren gibt. Ihr könnt auch ein Stillkissen nehmen. Das legt ihr einfach unten vor die Schiebetür. Denn auch hier kann es ganz gewaltig ziehen.

Da wir gerade bei winterlicher Kälte nicht unbedingt sehr lange am selben Platz stehen bleiben, legen wir Wert auf Anti-Kälte-Lösungen, die schnell und einfach zu montieren sind. Es gibt verschiedene Thermovorhänge, sowohl für das Fahrerhaus* als auch für Schiebe-* und Hecktür*. Darauf haben wir bisher bewusst verzichtet.

Fahrerhaus beim Kastenwagen isolieren ist Aufwand

Das liegt daran, dass es vor allem beim Fahrerhaus immer viel Aufwand ist, die Isolierung zu montieren und wieder zu demontieren. An der Schiebe- und Hecktür ist das anders: hier können die Vorhänge auch während der Fahrt dranbleiben. Den Nutzen des Isoliervorhangs an der Hecktür* haben wir allerdings bisher noch nicht gesehen.

Das mag aber an der Besonderheit des Clever Celebration liegen. Denn es gibt bei uns eine Warmluft-Düse, die Heizungsluft zwischen Bett und Hecktür bläst. Das sorgt dafür, dass es im Bett eigentlich immer am wärmsten ist. Ein Isoliervorhang hat uns hinten deshalb noch gar nicht gefehlt.

Extra-Tipps für Frostbeulen

Übrigens: alle Frostbeulen sollten mal darüber nachdenken, eine Wärmflasche griffbereit an Bord zu haben. Die kann man schnell und unkompliziert mit Wasser vom Herd füllen und sie macht dann einfach herrlich warme Füße.

Ratsam ist es, im Winter immer genug Decken dabei zu haben. Die lassen sich flexibel einsetzen und helfen eigentlich immer. Am besten ist es natürlich, sich ganz eng an den Partner zu kuscheln. Da kann auch der härteste Winter kaum noch etwas ausrichten.

Du willst wissen, wie du dein Fahrerhaus besser isolieren kannst? Dann schau doch mal hier