Gasvorrat checken: 3 Alternativen zur Truma Level Control

Gasvorrat checken: 3 Alternativen zur Truma Level Control

19. Februar 2020 2 Von Frauke von Clever unterwegs

Eine Gasflasche ist meist ein Buch mit sieben Siegeln. Denn irgendwie sieht man von außen nicht, wie viel drin ist. Gerade an kälteren Wintertagen und vor allem in kalten Winternächten kann das zu Problemen führen. Denn wer will schon bei Minusgraden spontan die Flasche wechseln? Die Truma Level Control ist eine Möglichkeit, genau zu wissen, wie viel Gas in der Flasche ist. Aber sie ist relativ kostspielig. Dabei gibt es Alternativen.

Das Gas ist immer genau dann aus, wenn man das nicht will. Und das ohne Vorwarnung. Gerade im Kastenwagen ist der Gaskasten meist eng und so das Hantieren mit den schweren Flaschen kein Vergnügen. So eine Truma Level Control ist da schon eine feine Sache. Unter der Flasche angebracht, kann man per Smartphone ablesen, wie viel Gas noch in der Flasche ist. Bei einem Einzelpreis von über 100 Euro ist das allerdings ein Luxus, den sich manch einer verkneift. Denn bei zwei Flaschen ist auf jeden Fall das Doppelte fällig.

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Erste Alternative zur Truma Level Control: Mopeka Sensor

Der Sensor von Mopeka macht genau das, was die Truma Level Control auch macht: er misst per Ultraschall von unten, wie viel Gas noch in der Gasflasche drin ist. Den magnetischen Sensor müsst ihr nur unten an der Flasche anbringen, per Bluetooth mit eurem Smartphone verbinden und schon wisst ihr, wie viel Gas noch in der Flasche ist. Das Gute daran: zwei dieser Sensoren kosten derzeit (Februar 2020) ungefähr so viel wie eine Truma Level Control.

Die klassischen Campinghändler wie Fritz Berger, Camping Wagner und andere haben manchmal die praktischen Sensoren unter dem Namen Carbest* im Angebot. Ich möchte hier keine Werbung für einen alternativen Anbieter machen, aber wenn ihr Mopeka googelt, werdet ihr fündig. Wir haben das System seit ein paar Tagen im Einsatz und sind begeistert. Endlich wissen wir, wann es Zeit für den Gasflaschenwechsel ist.

  • Mopeka Sensoren Oberseite
  • Mopeka Sensoren
  • Mopeka Sensor unter der Gasflasche
  • Übersicht Anzeige Gasfüllstand Mopeka
  • Anzeige Gasfüllstand Mopeka

Zweite Alternative: Gaslevel Checker

Gas Checker Ultraschall

Gaslevel Checker* gibt es von verschiedenen Anbietern, unter anderem von Truma und Dometic. Die Systeme basieren immer auf dem selben Prinzip. Man hält ein kleines Gerät von außen an die Gasflasche. Es zeigt an, ob in diesem Bereich noch Gas ist oder nicht. Das funktioniert per Ultraschall. Natürlich kann man nicht lässig im Bett liegen, wenn man den Gasfüllstand ablesen will. Anders als mit der Truma Level Control oder den Mopeka Sensoren muss man hierfür den Gaskasten öffnen und den Checker an die Flasche halten.

Das Verfahren funktioniert so leidlich. Wir fanden es etwas umständlich. Aber mit etwas Übung hat man mit der Zeit ein ganz gutes Gefühl dafür, wie viel Gas tatsächlich noch vorhanden ist. Das Problem ist ja, dass man meistens wenig bis gar keine Lust darauf hat, überhaupt den Gaskasten zu öffnen, um nach dem Vorrat zu schauen.

Dritte Alternative: Kofferwaage

Wer genau wissen will, wie viel Gas in seiner Gasflasche ist, kann sie auch einfach wiegen. Das geht auch unterwegs ganz gut, wenn man eine Kofferwaage dabei hat. An ihr hängt man einfach die Flasche auf und kann dann das Gewicht der gesamten Flasche ablesen. Dann musst du nur noch das Eigengewicht der Flasche abziehen und weißt, wie viel Gas du noch hast. Das Gewicht der Flasche ist auf jede Flasche außen aufgedruckt. Die Campinghändler bieten solche Waagen auch gern unter der Bezeichnung Gasflaschen Federwaage* an. Unsere ist digital, es gibt natürlich auch mechanische Waagen.

Allerdings musst du für die Methode Kofferwaage natürlich deine Gasflasche ausbauen. Das ist vielen zu umständlich, weshalb sie dann wie wir zu einem anderen System wie der Truma Level Control oder dem Mopeka Sensor greifen. Den Füllstand der Gasflasche kannst du natürlich auch mit der Kofferwaage ziemlich exakt ermitteln.

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